Cannabidiol (CBD)

Kann dein Tier Cannabidiol (CBD) bekommen?

Was ist dran am Mega-Trend CBD?

Cannabidiol ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Genau aus diesem Grund wirst du sicherlich auch gerade diese Zeilen lesen.
Vielleicht hast du von CBD im Internet gehört?
Vielleicht wurde dir CBD von FreundInnen empfohlen?
Vielleicht bist du dir einfach nicht sicher was es mit CBD überhaupt auf sich hat?

Auf dieser Seite möchte ich dir unabhängig dabei helfen damit du verstehst, was CBD ist, wobei CBD dein Tier möglicherweise gesundheitlich unterstützen kann und was CBD auf keinen Fall erfüllen kann.

CBD Wunderheilmittel der Neuzeit?

Gerade im Internet, kann man manchmal den Eindruck gewinnen, dass Cannabidiol das “Wunderheilmittel” der Neuzeit ist. Was ist dran?
Vorab möchte ich ganz klar sagen, CBD ist kein Wunderheilmittel. Sollte dir jemand etwas anderes erzählen, würde ich dir empfehlen dringend die Aussage zu überprüfen. 

Auch unsere Haustiere können Cannabidiol verstoffwechseln und von seinen positiven Eigenschaften profitieren. Es ist ganz einfach erklärt, warum dies überhaupt möglich ist. Jedes Säugetier hat ein sogenanntes Endocannabinoid System. Dieses System besteht aus den sogenannten Endocannabinoiden, Cannabinoid Rezeptoren und weiteren Rezeptoren und Enzymen die damit interagieren. Endo bedeutet in der Medizin immer “innenliegen”. Wir sprechen bei Endocannabinoiden also von Cannabinoiden die der Körper jedes Säugetieres eigenständig bildet. Phytocannabinoide also pflanzliche kommen natürlich in der Hanfpflanze vor und können so in Form von beispielsweise CBD Öl dem Körper hinzugefügt werden.

Soweit erstmal alles klar?

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Bevor ich dir mehr zu den Eigenschaften von CBD erzähle muss ich direkt ein paar Hinweise loswerden!

Freiverkäufliche CBD Öle werden aktuell als Nahrungsergänzungsmittel, Aroma- oder Pflegeöle verkauft, dass bedeutet das es zum aktuellen Zeitpunkt KEINE Regulierungen oder Kontrollen für diese freiverkäuflichen Produkte gibt.
Bitte behalte dies immer im Hinterkopf.

Studienlage CBD in der Tiermedizin

Bis hierhin solltest du ein Verständnis dafür haben, dass CBD generell im Körper deines Tieres verarbeitet werden kann und warum dies so ist. Doch wobei kann Cannabidiol dein Haustier eigentlich unterstützen? Um diese Frage zu klären, möchte ich dir ein paar Studien aus dem Human- und Tierbereich vorstellen. Leider gibt es in der Tiermedizin noch sehr wenige Studien und die meisten die aktuell veröffentlicht wurden, beschäftigen sich mit der Anwendung von CBD bei Hunden. Da Studien in erster Linie auch viel Geld kosten, wird es sicherlich noch einige Jahre dauern, bis wir weitere und vor allem sehr spezifische Erkenntnisse zur Anwendung von CBD bei einzelnen Tierarten erhalten. 

Unabhängige Studien sind meiner Meinung nach auch wichtig und ermöglichen uns die Anwendung von Cannabinoiden besser zu verstehen. Unser Medizinsystem ist allerdings etwas einseitig darauf ausgelegt, dass gewisse Gruppierungen Erfahrungsberichte aus der Praxis nicht anerkennen. Daher wundere dich bitte nicht, wenn beispielsweise dein Tierarzt nichts über Cannabinoide weiß, oder diese sogar als “Humbug” abtut. Wie eingehend angesprochen, müssen Studien auch finanziert werden, so wissen wir aus Skandalen der letzten Jahre und Jahrzehnte, dass gerade in der Medikamentenzulassung gewisse Täuschungen und voreingenommen Meinungen veröffentlicht werden, die nicht unbedingt in allen Fällen mit der Wirksamkeit eines Stoffes übereinstimmen müssen. Ich schreibe das hier nicht um Verwirrung zu stiften, meine Absicht ist lediglich dich etwas zu sensibilisieren, dass je nach Sponsor einer Studie auch gewisse Interessen wiedergegeben werden können. Ich bitte dich daher dir deine eigene Meinung zu bilden und dich umfangreich zu informieren.

Wobei hilft CBD?

Katze bekommt CBD

Wobei kann CBD Öl dein Tier unterstützen?
Aus verschiedenen Studien wissen bereits das CBD generell folgende Eigenschaften aufweist:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • stressreduzierend
  • krampflösend (Epilepsie)
  • Linderung von Begleiterscheinungen von Allergien und Hauterkrankungen
  • Tumortherapie oder zur Behandlung von Nebenwirkungen einer Tumortherapie

CBD ist nicht gleich CBD

Ok… also Cannabidiol als Reinstoff ist natürlich erst einmal immer gleich. Wie weiter oben schon beschrieben, sind freiverkäufliche CBD Öle die als Nahrungsergänzungsmittel, Aroma- und Pflegeöle verkauft werden nicht reguliert. Das heißt aus Sicht der Hersteller muss nur eine gewisse Kennzeichnungspflicht erfolgen und schon kann ein Produkt auf den Markt gebracht werden. Es findet keine Kontrolle der Produkte statt so wie man es von zugelassenen Medikamenten erwarten würde. 

Ich persönlich bin eine riesige Verfechterin der Hanfpflanze, dessen Inhaltsstoffen und vielfältigen Nutzmöglichkeiten. Immer dann wenn ein “Megatrend” entsteht, musst du dir aber auch bewusst sein, dass es neben vielen seriösen und hochwertigen Herstellern auf dem Markt auch “schwarze Schafe” gibt, die einfach nur schnelles Geld verdienen wollen. Es ist also wichtig, dass du dir Gedanken machst, wo du dein CBD Öl einkaufst. Meine Devise hierbei ist je regionaler und näher am Ursprung der Produktion desto besser. Wir leben zwar in einer globalisierten Welt in der “höher, schneller, größer” zählt, jedoch hat diese Lebensweise oftmals Nachteile für kleinere Produzenten oder die Qualität. 

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Wenn du lernen möchtest, woran du ein Fake CBD Öl erkennst und woran du ein hochwertiges gutes CBD Öl erkennen kannst, dann hör dir die Hanf und Tier Podcast Folge hierzu an. Den Hanf und Tier Podcast kannst du beispielsweise bei Spotify, Apple Podcast oder YouTube anhören. Link zu den einzelnen Plattformen findest du auf der Startseite.